Irisdiagnose

 

 

Die Vorstellung, dass Krankheiten sich in den Augen spiegeln, geht bis ins Altertum zurück. Im 17. Jahrhundert beschrieb Phillipus Meyens eine Organeinteilung der Iris nach Körperregionen, die die Basis der heutigen Iridologie bildet. Entscheidende Impulse hat auch der naturheilkundliche Pfarrer Felke (*1856) geliefert.

In der Iris befinden sich die rechtsseitigen Organe im rechten Auge, die Linksseitigen im linken Auge. Eingeteilt in verschiedene Organzonen, geben Zeichen wie Pigmentierungen, Strahlen, Flocken, Äderchen, Augenfarbe u. a. Hinweise über genetische Veranlagungen, erworbene Belastungen und akute Prozesse. Weiter können die Konstitution (die erbliche Veranlagung), die Disposition (die Neigung gewisse Erkrankungen zu entwickeln) und die Diathese (die Neigung zu gewissen krankhaften Reaktionen) im Auge erkannt werden.

 

 

Naturheilkundler gehen davon aus, dass ein komplexes Nerven- und Gefäßsystem mit allen Geweben unseres Körpers vernetzt ist und sich somit der innere Zustand und Organveränderungen in der Iris zeigen können.

Die Iridologie ist aus Sicht der Naturheilkunde bestens geeignet, um Hinweise auf Krankheitsveranlagung oder die Gesamtkonstitution, körperliche und seelische Widerstandskraft eines Menschen zu bekommen.