Craniosacral-Therapie

 

Die Craniosacrale Therapie ist eine sanfte und ganzheitliche Behandlungsmethode, die in den 1930er Jahren von dem amerikanischen Arzt Dr. Sutherland aus der damals bereits bestehenden Osteopathie weiterentwickelt wurde. Sie ist eine der drei Säulen der heutigen Osteopathie, die aus folgenden Einheiten besteht:

1. parietale Osteopathie = Knochen, Muskeln und Nerven betreffend

2. viszerale Osteopathie = innere Organe betreffend

3. craniosacrale Therapie = Strukturen von Kopf bis Kreuzbein betreffend

 

Der menschliche Schädel (= Cranium) und das Kreuzbein (=Sacrum) sind über Hirn- und Rückenmarkshäute miteinander verbunden und bilden zusammen mit der Wirbelsäule das craniosacrale System.

Gearbeitet wird in diesem Bereich an Knochen, Hirn- und Rückenmarkshäuten, dem Liquor (Hirn- und Rückenmarksflüssigkeit), dem Herz-, Atem- und Gefäß-System und dem zentralen Nervensystem.

Durch Erkenntnisse der Naturheilkunde kann eine craniosacrale Behandlung bereits während der ersten Sitzung erstaunlich starke Wirkungen zeigen.

Der Anwendungsbereich kann sehr vielfältig sein und geht von chronischen Schmerzzuständen, Stress, Verdauungsproblemen und Erschöpfung über Rheuma, Atemwegs-, Herz-Kreislauf- und Nervenbeschwerden. Auch Migräne, Operations- und Unfallfolgen, Schlafstörungen, Wirbelblockaden und Schulter-Nacken-Probleme, Lähmungen nach Schlaganfall u.v.m. können Anwendungsbereiche sein.

Die Schulmedizin erkennt die Craniosacrale Therapie nicht an und es fehlen ausreichend wissenschaftliche Beweise für die Wirksamkeit. :)